Geschichte und Entstehung
Eines der ersten Art von Kinderpatenschaften gab es schon lange, bevor es die Organisationen gibt. Früher fanden Kinder aus armen Verhältnissen einen Paten in der Kirche. So wurden die Kinder in Klöstern oder in extra für sie von der Kirche erbauten Kinderheimen groß.
Die Kinderpatenschaften, wie wir sie heute kennen, haben ihren Ursprung in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Oft war es so das die Gründer der uns bekannten Organisationen damals aufgrund ihrer Arbeit als Journalist oder auch Mediziner direkt mit den notleidenden Kindern konfrontiert wurden. Während ihrer Arbeit vor Ort bekamen sie schnell mit, woran es den Kindern und deren Familien fehlte. Zwar waren die reichen Länder nach und auch während jeden Krieges bereit die Menschen in den betroffenen Ländern mit Hilfsgütern wie Medizin und Grundnahrungsmittel zu versorgen, weitere Hilfe konnten die Kriegsopfer jedoch nicht erwarten. So wurde den Menschen in den Krisengebieten zwar in ihrer akutesten Not geholfen. Niemand der Geldgeberländer sah bis dato aber das diese Art von Hilfe nur eine Pause auf den weiteren Weg des Leidens war.
Die Gründer der verschiedenen Organisationen erkannten schnell das diesen Leuten längerfristig geholfen werden muss, damit sie eine Chance in der Zukunft haben. So machte man sich Gedanken darüber, wie man den Menschen dort über mehrere Jahre Helfen kann. In diesen Jahren möchten die Organisationen den Leuten dort unter die Arme greifen, damit sie bald selbst in der Lage sind ihren Lebensunterhalt zu meistern. Alle Organisationsgründer hatten damals dasselbe Ziel und deren Organisationen verfolgen dies bis heute noch. Nur um diese Ziele verfolgen zu können, benötigten die Organisationen Geld. So stellten sich die Organisationen die Frage, woher sie das Geld längerfristig bekommen könnten. Da die anderen Länder nur mit Geld aushalfen, wenn deren Gesundheit oder das Überleben dieser Menschen akut gefährdet war, mussten andere gefunden werden, die bereit waren und es immer noch sind finanziell auszuhelfen.
Die Gründer der Organisationen entschlossen sich dazu, das Projekt Kinderpatenschaften aufleben zu lassen. Sie machten den Rest der Welt insbesondere den reicheren Teil der Weltkugel darauf aufmerksam das es eine Kehrseite ihres gewohnten Lebens gibt. Gleichzeitig baten sie die Bevölkerung mit ein wenig Geld eines den Kindern zu helfen es bald besser zu haben. Man hätte auch um Geld für das gesamte Gebiet anfragen können, dies hätte jedoch nicht denselben Erfolg gehabt wie die Kinderpatenschaften. Denn wer sein Geld in eine Kinderpatenschaft fließen lässt, bekommt persönlich Information darüber, was alles mit seinem Geld passiert ist. Sprich, wie das gespendete Geld dem Patenkind zugutekommt. Neben diesen Informationen erhalten die Paten, sofern es möglich ist, Post von ihrem Patenkind persönlich. Derartige Vorgehensweise an Informationen und Persönlichkeit lässt das Vertrauen in die Sache wachsen. Zumal sich schon damals viele fragten ob die gesammelten Spenden oder die Gelder der Länder, welche auf Steuergelder basieren auch wirklich den Hilfebedürftigen zugutekommt.
So hat man mit der Einführung von Kinderpatenschaften den Spendern sprich Paten nicht nur eine Form von Kontrolle gegeben. Sondern den Menschen in den armen Ländern zu helfen.
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