Grundsätzlicher Ablauf einer Patenschaft

Da jede Organisation andere Projekte bei den Kinderpatenschaften wahrnimmt, sollte man sich vor der Patenschaftseingehung über deren Projekte erkundigen. Hierzu kann man über das Internet sich per Post Informationsbroschüren zukommen lassen. Wer mag, kann derartige Informationen auch auf der entsprochenen Homepage der Organisationen lesen. Verfügt man über genug Informationen, um entscheiden zu können, in welchem Gebiet der Welt man einem Kind helfen möchte, kann man direkt über die Homepageseite der Organisation eine Kinderpatenschaft eingehen. Dort gibt man dann an, was man bereit ist, zu spenden, wobei der Spendenbetrag einen Mindestbetrag, welcher vorgegeben ist, erreichen sollte. Zudem kann sich entschieden werden, ob das Patenkind ein Junge oder ein Mädchen sein sollte das bevorzugte Land darf sich auch ausgesucht werden. Die persönlichen Daten von einem benötigen die Organisationen zum einen für den Briefkontakt zwischen Patenkind und Pate und zum anderen für die Zusendung der Spendenquittung Anfang eines jeden Jahres. Der Spendenbetrag wird vom Konto des Spenders abgebucht. Je nach Organisation kann man vorab entscheiden, ob der Betrag monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder ein Mal im Jahr vom Konto gebucht werden soll. Zudem kann man wählen, ob der Betrag zum Monatsanfang oder Mitte des Monats abgebucht werden soll. Sind diese Formalitäten erledigt, bekommt man von der jeweiligen Organisation Post.

Mit dieser Post erfährt man, wer sich hinter dem eigenen Patenkind verbirgt. Genauso wird man darüber informiert, wo das Kind wohnt, wie alt es ist und wie es heißt. Im Grunde genommen sind sie die Eltern des Kindes und möchten wissen, wie es Ihrem Kind geht. Die Organisation gibt in der Post auch Auskunft darüber, was die Ziele sind bzw. wie man mit ihrer Spende ihrem Patenkind helfen möchte. Darüber hinaus bekommt man eine Adresse mitgeteilt, an der man Briefe an seinem Patenkind senden kann. Wer mag, kann seinem Patenkind auch Geschenke an diese Adresse schicken. Es besteht allerdings keine Verpflichtung seinem Patenkind, in irgendeine weise Post, zukommen zu lassen. Jedoch wird man einmal im Jahr von der Organisation über die Entwicklung des Patenkindes informiert. Anbei befindet sich ein aktuelles Bild ein Brief oder ein gemaltes Bild vom jeweiligen Patenkind. Neben dem Briefkontakt ist es auch möglich, sein Patenkind Vorort zu besuchen. Hierbei sind einem die Organisationen gerne bei der gesamten Organisation behilflich. Die kosten für den Besuch müssen allerdings von einem selber getragen werden.

Die Dauer einer Patenschaft ist je nach Alter und Projekt verschieden. Die Patenschaft endet zum Beispiel, sobald das Kind bzw. die Familie aus dem Projekt austritt, das Kind volljährig ist, es seine Ausbildung beendet hat und sein Lebensunterhalt selbst bestreiten kann. Oder wenn das Projekt als abgeschlossen gilt.

Während der gesamten Patenschaft stehen die Mitarbeiter der verschiedenen Organisationen einem zur Verfügung. Dies bedeutet das sich bei Fragen, welche nicht mit den jährlichen Briefen der Organisation beantwortet wurden, gerne an einen Mitarbeiter gewandt werden kann.

Sofern die Patenschaft aus ein der vorher erwähntem Gründen beendet wird, bekommt der Pate darüber Bescheid. Zudem wird ihn eine weitere Patenschaft vorgeschlagen. Diese muss nicht eingegangen werden.

Wird die Patenschaft vom Paten selbst beendet, dies ist jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist und Angaben von Gründen möglich. So bemüht sich die Organisation um einen neuen Paten für das Kind. Während ein Pate gesucht wird, darf das Kind selbstverständlich weiterhin an dem Projekt teilnehmen die Ausgaben hierfür, fließen solange aus Spendengeldern.