Wer eine Kinderpatenschaft bei einer der vielen Organisationen für ein Kind übernimmt. Geht zwar keine rechtliche Verpflichtung ein sehr wohl aber eine Moralische. Als Pate für ein Kind, welches aus einem armen Land stammt, hilft man nicht nur dem einzelnen Kind. Vielmehr kommt die einzelne Patenschaft der gesamten Familie zugute. Je nach Organisation und Projekt kann eine Patenschaft selbst einem kompletten Dorf zugutekommen. Es wäre nun aber falsch zu denken, dass man eigentlich ja dann gar kein Pate werden braucht, da es ja schon genug Personen gibt, die eine Patenschaft übernommen haben und somit ja dem ganzen Dorf schon geholfen ist. Das mit einer Patenschaft mehreren geholfen wird, liegt daran, dass es nicht der Sinn der Patenschaft ist, die einzelnen Kinder ein besseres Leben führen zulassen. Die Gelder, die von den Paten gespendet werden, fließen bei einigen Projekten der einzelnen Organisationen in einem Topf. Mithilfe dieses Geldes werden dann zum Beispiel Schulen gebaut. Eine Schule wird dann von Kindern aus den umliegenden Dörfern besucht. Das Kind, von dem die Patenschaft übernommen wird, geht auch in einer dieser Schulen oder Kindergärten. Die Schulbildung ist nur ein Teil für eine bessere Zukunft der Kinder.
Die Eltern der Kinder bekommen Hilfestellungen, um für ihren Lebensunterhalt selbst zu sorgen. Selbst wenn man bei einigen Organisationen sich für eine Patenschaft für ein bestimmtes Kind entscheiden kann, sollte man damit umgehen können, dass die Spende mehreren zugutekommt. Eigentlich sollte dies für Personen die eine ehrliche Patenschaft eingehen möchte kein Problem sein. Denn was würde es dem einzelnen Kind nutzen, wenn es ihm persönlich nur gut geht, seinem Umfeld weiterhin so schlecht wie zu vor? Es würde dem Kind nicht helfen, im Gegenteil es besteht die Gefahr, das dieses Kind quasi vereinsamt, da es von den anderen gemieden wird. Und um genau dieses zu vermeiden, wird mit einer angenommenen Patenschaft gleich mehreren Menschen aus dem Umfeld des Kindes geholfen. Somit bedeutet eine Patenschaft für ein Kind eine bessere Zukunft des gesamten persönlichen Umfeldes.
Für den Paten heißt es mit der Annahme der Patenschaft, Verantwortung zu übernehmen. Da es vielen Paten nicht möglich ist, sich neben der Geldspende noch persönlich um das Patenkind zu kümmern, übernimmt dies die Organisation. Dies bedeutet nicht, dass es nur Aufgabe des Paten ist, stets nur die Spendengelder bei Zeiten zu überweisen. Als Pate kann man in einem persönlichen Kontakt, etwa Briefkontakt treten. Bei der Übersetzung um die Verständigung zu gewährleisten sind meist Mitarbeiter der Organisationen behilflich. So ein Kontakt dient zu einem dem Paten, dieser kann so erfahren, ob dem Patenkind in seinem Sinne geholfen wird. Je nach länge der Patenschaft werden nach mehreren Briefen richtige persönliche Beziehungen aufgebaut. Dann ist es nicht mehr nur eine Spende, die man monatlich tätigt. Man könnte sagen ab dann kommt man in den Genuss zu erfahren, was eine Kinderpatenschaft in einem bewegt.
Der persönliche Kontakt zum Patenkind kann gesucht werden, er muss es aber nicht. Genauso verhält es sich mit dem Spendengelder für eine Kinderpatenschaft. Ist es einem Paten nicht mehr möglich egal aus welchen Gründen die Spende zu leisten, kann die Patenschaft beendet werden. Es ist keinem der Beteiligten daran gelegen, eine Kinderpatenschaft durch Klauseln gezwungener Maßen aufrecht zu halten.